Akteurinnen und Akteure

Mit dem Thema „Stadt und Gesundheit“ befassen sich inzwischen auch in Deutschland wieder zahlreiche Institutionen. Im Rahmen des Projektes „Brückenbau“  wurden – ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit – Institutionen ausgewählt, die sich interdisziplinär und sektorenübergreifend mit dem Thema befassen.

Die „Gelben Seiten für Stadt und Gesundheit“ stellen diese Akteurinnen und Akteure mit ihren Aktivitäten im Bereich Stadtentwicklung und Gesundheit auf der Basis öffentlich zugänglicher Informationen kompakt dar.

In gegenwärtiger Fassung nehmen die Aktivitäten des Förderprogramms „Stadt der Zukunft“ hier relativ großen Raum ein. Um die Darstellung für die Zukunft zu vervollständigen und zu verbessern, sind Rückmeldungen und Ergänzungen willkommen.

 

Universitäten

HafenCity University, Hamburg
Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung veranstaltete in 2011 die Tagung „Stadt der Zukunft: Green and healthy? Nachhaltige und gesundheitsfördernde Entwicklung urbaner Räume im 21. Jahrhundert“.

Technische Universität Dortmund
An der Fakultät für Raumplanung ist u.a. die Koordination der Juniorforschungsgruppe Salus angesiedelt. Darüber hinaus beteiligt sich diese Fakultät an akademischen Exkursionen und an den Entwicklungen zum Fachplan Gesundheit.

Universität Bielefeld
An der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist u.a. die Juniorforschungsgruppe StadtLandschaft & Gesundheit angesiedelt; Mitwirkung akademischen Exkursionen, an den Entwicklungen zum Fachplan Gesundheit und am Leitfaden Gesunde Stadt. Durchführung der Tagung „Gesundheitsförderliche Stadtlandschaften der Zukunft“ in 2014.

Universität Bremen
Das Institut für Public Health und Pflegeforschung  forscht zu Urban Health und Umweltgerechtigkeit an der Schnittstelle von Sozial- und Umweltepidemiologie. In Projekten wie der Juniorforschungsgruppe Salus und AFOOT werden Ansätze einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung verfolgt.

Universität Duisburg-Essen
Das Center for Urban Epidemiology erforscht die Verbindungen zwischen urbanen Systemen und gesundheitlichen Chancen/Risiken. Der Profilschwerpunkt „Urbane Systeme“ betreibt anwendungsorientierte Metropolenforschung.

Universität Stuttgart
Am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft ist u.a. die Koordination der Juniorforschungsgruppe AutonomMobil angesiedelt.

Freie Universität Bozen / Bolzano, Italien
Durchführung der Tagung „Stadt der Zukunft: grün, gesund, lebenswert“ in 2012.

 

Öffentliche Einrichtungen

Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Hannover
Seit 2013 Arbeitsgruppe „Planung für gesundheitsfördernde Stadtentwicklung“, samt Positionspapier (2014).

Bauministerkonferenz (ARGEBAU)
Seit 1999 Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln
Koordiniert den bundesweiten Kooperationsverbund „Gesundheitliche Chancengleichheit“, der ca. 60 Organisationen umfasst und einen Schwerpunkt „Gesundheitsförderung im Quartier“ besitzt.

Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW),
Bielefeld | Bochum | Münster
Projekte „European Urban Health Indicators System“, Bewegungs- und gesundheitsförderliche Kommune“ u.a.; Initiator von „Fachplan Gesundheit“ und „Leitfaden Gesunde Stadt“.

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)
Fördert Entwicklungen zur Nachhaltigkeit im Sinner der Agenda 21 (1992).

Umweltbundesamt (UBA), Dessau
Multiple Entwicklungen und Projekte, darunter Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG), Lokale Agenda 21 – Umwelt und Gesundheit sowie Entwicklungen zur Umweltgerechtigkeit (u.a. im städtischen Raum).

 

Institute

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin
Sekreatriat der Arbeitsgruppe „Gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung“ (seit 2002); Projekte u.a. zur Anpassung an Klimawandel (KommAKlima) und zur Umweltgerechtigkeit.

Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
Durchführung der Tagung „Stadtwandel als Chance – für Klima, Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität“ in 2013.

 

Fachgesellschaften

Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Prävention (GHUP)
Fachkompetenz zur gesundheitlichen Bedeutung physischer Umweltfaktoren; seit 2014 mit Ausschuss „Urban Health“.

UVP-Gesellschaft, Hamm
Fachkompetenz zur Umweltverträglichkeitsprüfung; seit 2008 mit Arbeitsgemeinschaft „Menschliche Gesundheit“ samt Leitlinien „Schutzgut Menschliche Gesundheit“ (2014).

 

Verbände, Vereinigungen

Fritz und Hildegard Berg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen
Seit 2011 Förderprogramm „Stadt der Zukunft – Gesunde, nachhaltige Metropolen“ samt Juniorforschungsgruppen, Konferenzserie und Projekt „Brückenbau“.

Gesunde-Städte-Netzwerk (GSN)
Deutscher Zweig des 1988 gegründeten internationalen Netzwerks „Healthy Cities“; mit Symposien, Kompetenzforen, Kompetenzzentren.

Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.
Gemeinsam mit BZgA, seit 2003: Koordination des Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit“ zur Unterstützung der Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Gruppen, Projekte zur kommunalen Gesundheitsförderung im Stadtstaat Berlin und Umland.

Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
Projekte zur kommunalen Gesundheitsförderung im Stadtstaat Hamburg.
(Die Webseite der HAG ist nur mit individuellen Login-Daten zugänglich.)