Der nächste Jahreskongress der Akademie für Raumforschung und Landesplanung findet am 11. und 12. Mai 2017 in Potsdam statt.

Das Thema lautet: „Gesundheit in der räumlichen Planung verankern“.

Wir haben den Call for Papers um eine Woche verlängert, bis zum 06.12.2016!!!!!!. Bei Interesse an einer Mitwirkung reichen Sie bitte bis dahin eine kurze Vortragsskizze (max. 3000 Zeichen) mit Ihren Kontaktdaten (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) ein sowie einen kurzen Lebenslauf (1 Seite), der Ihren beruflichen Werdegang skizziert und Ihre wichtigsten Arbeiten (Projekte, Veröffentlichungen etc.) zum Thema nennt.

Im Rahmen des ARL-Kongresses 2017 wollen wir insbesondere folgenden Fragen nachgehen:

  • Welche raumbezogenen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten sind mit den Themen Gesundheitsförderung und Prävention im Sinne körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens verbunden?
  • Welche Möglichkeiten und Grenzen partizipativer und kooperativer Raumentwicklung gibt es hinsichtlich gesunder Lebensbedingungen?
  • Welche Möglichkeiten bieten Instrumente der räumlichen Planung und der Fachplanungen zur Gesundheitsförderung („Health in all policies“)?
  • Welche öffentlichen und privaten Akteure sind besonders angesprochen, eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung zu verfolgen?
  • Welche Schnittstellen für Gesundheitsförderung bestehen hinsichtlich weiterer, aktuell relevanter Themenstellungen (Klimaanpassung, Geflüchtete, Mobilität und Teilhabe, Daseinsvorsorge)?

Anbei finden Sie den Call for Papers.


Im Programm “Stadt der Zukunft – Gesunde und nachhaltige Metropolen” der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung wird seit 1.9.2016 eine vierte Junior-Forschungsgruppe /HealthyLiving /in Berlin gefördert. Zur Auftaktveranstaltung am 30.11.16 an der TU Berlin lädt die Leiterin Frau Dr. Ina Säumel herzlich ein (Einladung). Die Veranstaltung steht unter der Überschrift: “Gesunde Stadt der Zukunft – wo stehen wir? Herausforderungen auf dem Weg zur gesunden Stadt”.


Die städtische Lebensumwelt beeinflusst Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität der Menschen in vielerlei Hinsicht. Sie erfüllt darüber hinaus vielfältige Funktionen, u. a. als Umwelt-, Wirtschafts- und Identifikationsraum. Von herkömmlicher Stadtplanung, moderner Stadtentwicklung sowie allen städtischen Steuerungsprozessen („Governance“) werden angemessene Reaktionen auf aktuelle Entwicklungen wie demographischer, technologischer und Klimawandel sowie Globalisierung erwartet.

Der Gesundheitssektor – in früheren Zeiten eng mit Stadtplanung und -entwicklung verbunden – und seine zugehörigen wissenschaftlichen Disziplinen besinnen sich neuerdings wieder stärker auf die Rolle der städtischen Lebensumwelt für die menschliche Gesundheit. Dabei geht es sowohl um gesundheitsgefährdende (pathogene) Faktoren und ihre Vermeidung als auch um gesundheitsförderliche (salutogene) Aspekte.

Für die Stadtentwicklung ist Gesundheit nur „ein“ Zielbereich unter zahlreichen weiteren wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Ressourceneffizienz. In der Auseinandersetzung um städtische Prioritäten und Perspektiven treffen unterschiedlichste Werte, Interessen, Traditionen und Lösungsansätze zusammen. Dies stellt für alle beteiligten Sektoren im Bereich „Stadtentwicklung und Gesundheit“ sowie für die entsprechenden wissenschaftlichen Disziplinen eine bedeutende Herausforderung dar.

An dieser Stelle setzt das Förderprogramm „Stadt der Zukunft“ an, welches im Rahmen des Deutschen Stiftungszentrums (Essen)Fritz und Hildegard Berg-Stiftung von der Fritz und Hilfegard Berg-Stiftung gefördert wird. Dieses Programm ist darauf angelegt, Beiträge zur Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen und Sektoren in Theorie und Praxis zu leisten.