autonomMOBIL: Die altersfreundliche Stadt – Autonomie und nachhaltige Mobilität im Zeichen des Klimawandels

Ziele der Juniorforschungsgruppe AutonomMobil:

  • Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren (klimatische, lärm- und lufthygienische und baulich-räumliche Bedingungen), Mobilitätsverhalten älterer Menschen und deren Gesundheit bzw. Wohlbefinden
  • Person-Umwelt-Interaktionen beschreiben, erklären und mit Erkenntnissen die Umwelt altersgerecht gestalten
  • Beschreibung & Erklärung der Interaktion zwischen:
    • Klimatischen Faktoren
    • Umweltbedingungen (Lärm, Luft)
    • Urbaner Freiraumgestaltung
    • Alltagsmobilität
    • Gesundheit einer alternden Stadtbevölkerung
  • Empfehlungen für eine altersgerechte/gesundheitsförderliche Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels und dessen negativen Folgen.


Projektbeschreibun
g:

autonom mobil

Die Forschung von autonomMOBIL zielt darauf ab, Person-Umwelt-Interaktionen zu beschreiben, zu erklären und mit den Erkenntnissen die Umwelt altersgerecht zu gestalten. Die Gesamtstruktur des Vorhabens mit den fünf Promotionen gliedert sich in zwei Forschungsstränge: Forschungsstrang A beinhaltet die Promotion in den Bereichen Raum- und Verkehrswissenschaften sowie Landschaftsplanung und Ökologie während Forschungsstrang B die Promotionen in den Bereichen Bewegungs- und Gesundheitswissenschaft, Geriatrie und interdisziplinärer Alternswissenschaft umfasst.

Laufzeit des Projekts: 2013 – 2016


Lösungsansatz / Umsetzung / Methodik:

Die Gesamtstruktur des Vorhabens ist durch eine gemeinsame interdisziplinäre Methodenentwicklung und den gemeinsamen Untersuchungsraum der Stadt Stuttgart gekennzeichnet.


Forschungsgruppe u
nd Teilvorhaben:

  • Yasaman Ahmadi: Gestaltung altersfreundlicher Wohnumwelten
  • Kerstin Conrad: Multidimensionale Vulnerabilitätsbewertung des Wohnens älterer Menschen auf Quartiersebene
  • Susanne Penger: Identität Älterer im Wohnumfeld
  • Maren Reyer: Gebaute Umwelt, körperliche Aktivität und Gesundheit im Alter
  • Anja Stotz: Gesundheitliche Auswirkungen von Hitzestress bei Älteren


Professuren


Konsortiumsbeteiligte:


Partner


Veröffentlichungen:

2018

Conrad, K., Oswald, F., Penger, S., Reyer, M., Schlicht, W., Siedentop, S., Wittowsky, D. (2018): Urbane Mobilität und gesundes Altern. Personen- und Umweltmerkmale einer generationengerechten Stadtgestaltung – Zur Arbeit der Forschungsgruppe „autonomMOBIL“. In: Fehr, R., Hornberg, C. (Hrsg.): Stadt der Zukunft – Gesund und nachhaltig. Brückenbau zwischen Disziplinen und Sektoren. Edition Nachhaltige Gesundheit in Stadt und Region / Band 1, Oekom-Verlag, München, S. 291-320.

2017

Penger, S., Oswald, F. (2017): A New Measure of Mobility-Related Behavioral Flexibility and Routines in Old Age. Journal of Gerontopsychology and Geriatric Psychiatry 30 (4): 153–163. Doi: 10.1024/1662-9647/a000176.

Schlicht, W. (2017): Urban Health. Springer Wissenschaftsmedien, Wiesbaden.

2016

Schlicht, W., Oswald, F., Reyer, M. (2016): Die altersfreundliche Stadt. Public Health Forum 24 (4): 301–303.

2014

Bodeker, M., Reyer, M. (2014): Auswirkungen der Walkability auf Senioren. S. 229–239 in: Bucksch, J., Schneider, S. (Hrsg.), Walkability. Das Handbuch zur Bewegungsförderung in der Kommune. Hans Huber, Bern.

Reyer, M., Fina, S., Siedentop, S., Schlicht, W. (2014). Walkability is only part of the story: Walking for transportation in Stuttgart, Germany. International Journal of Environmental Research and Public Health, 11, 5849-5865. Zur Online-Version…

Stotz, A., Rapp, K., Oksa, J., Skelton, D. A., Beyer, N., Klenk, J., Becker, C., Lindemann, U. (2014). Effect of a Brief Heat Exposure on Blood Pressure and Physical Performance of Older Women Living in the Community – A Pilot-Study. Int. J. Environ. Res. Public Health 2014, 11 (12), 12623-12631. Zur Online-Version…


Weiterführende Links: