Ungleichheiten im umweltbezogenen Gesundheitsschutz & in der Gesundheitsförderung

 

Geographisch und/oder sozial bedingte Bevölkerungsungleichheiten spielen eine entscheidende Rolle im Themenfeld von „Umwelt & Gesundheit“. Sie können beispielsweise zu Unterschieden in der Belastung durch Umwelteinflüsse sowie zu Differenzen beim Zugang zu Umweltressourcen und letztlich den damit verbundenen Gesundheitsfolgen führen. Eine genaue Kenntnis dieser Ungleichheiten ist also wichtig, um umweltbedingte Gesundheitsrisiken zielgerichtet vermindern oder vermeiden zu können und konstruktive Ansätze für eine umweltbezogene Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der gemeinsame Arbeitskreis „Umweltmedizin, Expositions- und Risikoabschätzungen“ der DGEpi, DGSMP und GMDS in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen am 18.10.19 den Workshop „Ungleichheiten im umweltbezogenen Gesundheitsschutz & in der Gesundheitsförderung“.

Themenschwerpunkte:

  • Welche Ungleichheiten sind derzeit in Deutschland und international für das Thema „Umwelt und Gesundheit“ relevant?
  • Wie können negative Gesundheitsfolgen dieser Ungleichheiten vermindert oder vermieden werden?
  • Werden Maßnahmen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes auf (unbeabsichtigte) Ungleichheitseffekte geprüft?
  • In welchen Bereichen besteht vor diesem Hintergrund Forschungsbedarf?

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bis zum 31.07.19 per E-Mail (c.mueller@uni-bremen.de) erfolgen.

Vertiefende Informationen finden Sie hier.