Förderprogramm der Fritz & Hildegard Berg-Stiftung im Stifterverband: Stadt der Zukunft – Gesunde, nachhaltige Metropolen

 

Vorgesehen ist die Förderung für einen Zeitraum von 1 bis 5 Jahren; für strukturinnovative Formate bis zu € 150.000 pro Jahr, für kleinere Formate bis zu € 10.000 pro Jahr; zweistufiges Antragsverfahren.

Deutsches Stiftungszentrum:
„Die urbane Transformation erfordert Strategien für die gesunde und ökologisch tragfähige Gestaltung von Metropolen. Obwohl die Ziele der Gesundheitsförderung mit denen des Umwelt-, Natur- bzw. Ressourcenschutzes häufig übereinstimmen, gibt es auch Felder mit divergierenden Interessen. Dies gilt insbesondere für das Zusammenspiel der unterschiedlichen UN-Nachhaltigkeitsziele mit wichtigen Transformationstrends wie zum Beispiel der Digitalisierung. Zudem sind in urbanen Räumen Umweltressourcen und Gesundheitschancen oft sehr ungleich verteilt. Integrierte Ansätze liegen erst vereinzelt vor. Vor diesem Hintergrund will die Fritz und Hildegard Berg-Stiftung einen Ideenwettbewerb anregen, dieser Herausforderung mit neuen Formaten zu begegnen und so den Dialog zwischen Gesundheitswissenschaften, Stadt- und Umweltforschung, Natur-, Technik- und Sozialwissenschaften sowie Akteuren aus der Praxis stärken.“

„Im Rahmen ihres Förderprogrammes unterstützt die Stiftung Initiativen von Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen im Verbund mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft für einen Zeitraum von ein bis fünf Jahren. Antragsfähig sind sowohl strukturinnovative Formate, die mit bis zu 150.000 Euro pro Jahr ausgestattet werden können, wie zum Beispiel (Stiftungs-)Professur, Institutsgründung, Nachwuchsforschungskolleg, interdisziplinäre Studiengänge etc. als auch kleinere Formate, Aktionen und Forschungsideen, die geeignet sind, die Programmziele zu erreichen. Die Einzelförderung in dieser Förderlinie beträgt maximal 10.000 Euro pro Jahr”.

Konzeptskizze bis zum 20.7.2019

Programmbeirat:
Prof.s Rainer Fehr, Universität Bielefeld; Claudia Hornberg, Universität Bielefeld; Jörg Knieling, HafenCity Universität Hamburg; Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut; Stefan Zerbe, Freie Universität Bozen

Langfassung der Ausschreibung
Kurzfassung der Ausschreibung in der ZEIT (23.5.2019)